So, jetzt wird wir wieder wohlbehalten in Bielefeld zurück.
Die Versteigerung der Business Seats hat erwartungsgemäß nicht zum Erfolg geführt. Laut Personal am Check-In hätten auch gar keine Plätze zur Verfügung gestanden.
Also machen wir es uns in der recht vollen Premium Economy Klasse bequem, freuen uns darüber, dass der Rückflug von Seattle nach Frankfurt nur 9 Stunden dauert und damit 3 Stunden kürzer als unser Hinflug nach Las Vegas ist. Ist aber doch recht nervig, weil es ein Nachtflug und man eigentlich nicht richtig müde ist. In Frankfurt kriegen wir zügig den Zug, der uns via Düsseldorf nach Bielefeld bringen soll. Somit scheint alles gut zu klappen: Abgabe Mietwagen, Transfer zum Flughafen, Flug mit Alaska Airlines (übrigens sehr expandierend und guter Service), angenehmer Condor-Flug mit neuem A330 Neo nach Frankfurt , pünktliches Umsteigen in den Zug, …. wenn da nicht die Deutsche Bahn wäre. Kurz vor Hamm erfahren wir von unberechtigten Personen auf den Bahngleisen bei Neubeckum (!) mit dem Hinweis, die Weiterfahrt würde sich voraussichtlich um 60 Minuten verzögern. Letztendlich muss aber doch jemand die Person(en) vom Gleis gescheucht haben, so daß wir mit ca. 45 Minuten Verspätung relativ abgekämpft wieder gut zuhause eintreffen !
Bleibt als Resümee, dass es eine tolle Reise mit vielen Eindrücken, Erlebnissen und Einsichten in den American Way of Life war. Und um die Ausgangsfrage zu beantworten: Great ist das Land, was Landschaft und Natur – speziell in Südwesten – angeht, crazy das Verhalten vieler seiner Einwohner und deren Vorlieben und Gewohnheiten. Wir können das aber nur bedingt beurteilen, denn Las Vegas ist natürlich überhaupt nicht repräsentativ. Das alles teurer (speziell Benzin und Nahrungsmittel) und manches komplizierter geworden ist, kann nicht von der Hand gewiesen werden. Die Amis erwarten Besserung durch Trump. Ob das was wird und wenn überhaupt zu wessen Lasten, muss die Zukunft zeigen.
MAGA …. Make America Great Again
