In Wanaka quartieren wir uns in ein geräumiges Zimmer mit Küchenzeile im Ramada Wyndham ein. Es bedarf erst eines nachhaltigen Protestes und der freundlichen Unterstützung der zwei jungen Damen an der Rezeption um das zugeteilte Zimmer gegen eins mit besserer Aussicht, schönerem Balkon und deutlich mehr Helligkeit tauschen zu dürfen. Wir sind schon anspruchsvoll!
Jetzt befinden wir uns hier in Otago also mitten in der Region in Neuseeland, in der es alle nur vorstell- und irgendwie ausführbaren sportlichen und auch Adrenalin-kitzelnden Aktivitäten gibt.
Darauf sind wir aber wenig erpicht. Wir erkunden lieber die Orte und die herrliche Landschaft um die drei Seen Wanaka, Hawea und Wakatipu. Am letzteren liegt der schrille Mittelpunkt aller abenteuerlichen Aktivitäten: Queenstown. Wir fahren zur Kawarau Bridge, trauen uns aber den Bungy Sprung wieder nicht. Auch rasen wir diesmal nicht mit einem Jetboot den Shotover River rauf und runter, was wir vor 25 Jahren noch mit Begeisterung gemacht haben. Wie unser altes Foto zeigt, hatte das Jetboot damals 12 Plätze, heute sind es 24! Dafür fahren wir gemütlich den Scenic Drive nach Glenochy am Nordende des Wakatipu See und genießen den Blick auf den See und die Berge während sich die Sonne langsam gegen die Wolken durchsetzt.

uns gefällt es in Wanaka wesentlich besser als in Queenstown, es ist ruhiger, nicht überlaufen. Chinesen gibt es aber in dieser Region an allen Ecken und Enden. Sie dominieren das Straßenbild, sogar das Verkaufspersonal ist oft chinesisch. Die Preise für die Attraktionen sind horrend. Super, wieviel Dollar wir heute gespart haben.
In Wanaka kommen wir im Café mit einem deutschen Ehepaar unseres Alters ins Gespräch. Die sind tatsächlich 6 Monate mit einem Aroud-the-World Ticket unterwegs und waren schon in Afrika, Japan und Australien. Es gibt viel zu erzählen und brauchbare Tipps auszutauschen.
und hier noch ein Suchbild (25 Jahre alt…)

Bevor wir nach Lake Tekapo weiter- bzw. zurückfahren, unternehmen wir noch eine kleine aber nicht minder anstrengende Bergwanderung auf den Mount Iron. Ein klarer, herrlicher Morgen mit super Weitsicht motiviert uns beim zähen Aufstieg. Der Ausblick auf Wanaka und den See ist fantastisch.






Herma habe ich sofort erkannt … du müsstest der mit der Video2000-Kamera sein, oder? 😉
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Antwort a) Richtig
Antwort b) Falsch!
Der Kandidat hat nur einen Punkt!
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