Hokitika – wie geht das?

Um die 3000 Einwohner hat Hokitika. Tendenz leicht rückläufig. In diesen Tagen wird es aber wieder als trendig und hippig angesehen, was neue Leute anzieht. Der Ort hat Tradition, Geschichte. Davon zeugen einige Gebäude, breit angelegte Straßen. Wenn da nicht das Wetter, die rauhe Tasmanische See mit ihrer Brandung wäre. Die Temperaturen scheitern auch im Sommer gern an der 15 Grad Grenze und in jedem Monat fällt Regen, viel Regen. Wir fahren in der Abenddämmerung an solch einem Regentag durch die menschenleeren Straßen, vorbei an geschlossenen Geschäften in alten Holzhäusern, sehen Bizarres. Ist schon speziell.

Das Photo vom Strand spricht Bände…..

Wir treffen wieder eine sehr schöne, ausgefallene Unterkunft (Bed & Breakfast) an. Nur gerade 50 m entfernt vom wilden, einer starken Brandung ausgesetzten Strand mit viel hölzernem Strandgut, wovon ausgewählte Stücke direkt vor unserem Haus künstlerisch exponiert sind. Die Wohnung besteht aus Wohnbereich, Schafzimmer und Bad. Dazu zwei Terrassen zur Meerseite. Wir fühlen uns gleich wohl. Mal was neues, was das Breakfast angeht. Es gibt am Vorabend ein Tablett voller Delikatessen, unter anderem frischen Obstsalat, ein Omelett zum Aufwärmen in der Mikrowelle, Quark mit Heidelbeeren, Käse mit Weintrauben …. sehr beeindruckend und lecker. Da ist Geduld bis zum Morgen angesagt ….

Wir sind natürlich auch unterwegs durch das Hinterland der Westcoast. Die Fahrt führt zur Hikotaki Gorge mit einer kurzen Wanderung zu einer Schwingbrücke und diversen Aussichtspunkten über den Fluss. Nach den starken Regenfällen des Vortages ist starke Strömung angesagt und wenig von der sonst sehr blauen Farbe des Wassers übrig.

Schwingbrücke über den Hokitaki River

Was die Weiterfahrt nach Wanaka angeht, gibt es mächtige Probleme. Sie Straße ist aufgrund von Erdrutschen gesperrt und es ist völlig unklar, wann sie wieder geöffnet wird. Manche sagen, dass das nicht vor Freitag erfolgen soll. Ein Gerücht meint morgen, ein anderes nicht vor Weihnachten. Die geplante Strecke über den Haarstpass ist die südlichste der drei Southern Alpes Überquerungen. Wenn wir nördlicher über den ebenfalls spektakulären Arthur’s Pass nach Wanaka fahren müssen, ist das ein Umweg von mindestens drei Stunden zusätzlicher Fahrzeit. Wir werden sehen, was morgen ist ….

2 Gedanken zu „Hokitika – wie geht das?

  1. Eure tollen Reiseberichte sind der blanke Wahnsinn, wir freuen uns täglich auf die unterhaltsamen Fortsetzungen und sind in Gedanken bei Euch, aktuell in Hokitika (oder doch Hikotaki oder sogar Hokitaki … oder vielleicht doch das berüchtigte Takatuka von Pippi Langstrumpf?😂). Ein stummes Fotobuch kommt dagegen wohl kaum an. Wir wünschen Euch weiterhin beste Gesundheit, angenehmes Reisewetter und die bisherige Kreativität beim Verfassen der spannenden Berichte. LG von Silvia und Harald 🙋‍♀️🙋🏼‍♂️

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  2. Wir schließen uns dem vorherigen Kommentar uneingeschränkt an und grüßen nicht nur Herma & Hans-Hermann sondern auch die Kommentatoren Silvia & Harald.

    Liebe Grüße von Heidi und Hans-Günter

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