Durch die stürmische Cook-Street

Heute steht die Überfahrt zur Südinsel auf dem Programm. Per Mail sind wir bereits informiert, dass sich die Abfahrt um 1,5 Stunden verzögern wird. Wir brechen dennoch früh auf, weil wir den Verkehr früh morgens in Wellingten nicht richtig einschätzen können. Aber nach 15 Minuten Fahrzeit, Abstellen des Mietwagens (wegen der Transportkosten wartet auf der Südinsel ein neuer auf uns) , Einchecken des Gepäcks sind wir viel zu früh und es dauert somit eine Weile an Bord der Fähre Kaitaki von Interislander gehen zu können.



Wieder ein herrlicher Tag, allerdings sind für die Cook-Street heftige Böen angesagt. Nach dem ruhigen Auslaufen und letzten Blicken auf die Hauptstadt setzen die auch prompt beim Erreichen der letzten Felsen, dem Barrett Reef ein. Dort sank 1968 die einlaufende Fähre Wahine bei einem Orkan vor den Augen der an Land hilflos zuschauen müssenden Hilfskräfte und Einwohnern der Stadt. 53 Menschen kamen zu Tode.
Wegen des kräftigen Windes werden wir gebeten, unter Deck zu gehen. Stürmischer Wind ja, hohe Wellen Fehlanzeige. Gut eine Stunde später erreichen wir die windgeschützten Fjorde der Südinsel, die Marlborough Sounds und es heißt wieder, an Deck gehen, Sonne und den tollen Ausblick genießen.

Vorbei geht es nochmal an der wegen der Vulkanopfer leidgeprüften Ovasion of the Seas und schließlich erreichen wir den Zielhafen Picton, eine Kleinstadt mit knapp 4.000 Einwohnern, wo wir ruckzuck den neuen Mietwagen übernehmen und uns auf die knapp 200 km lange Strecke nach Motueka, kurz vor dem Abel-Tasman-Nationalpark, dem Ziel für die kommenden drei Tage machen.

2 Gedanken zu „Durch die stürmische Cook-Street

  1. Gefällt mir sehr gut euer Blog. Es ist, als ob man dabei sein darf. Ich sauge jedes Bild und die wunderbaren Kommentare auf. Wir sind damals mit der Fähre von Süd nach Nord gefahren, schon beeindruckend, welche Menge an Fahrzeugen in den Bauch und das Deck der Fähre passen. Der schwarze Qualm der aus dem Schornstein bei Fahrt in die Luft stieg, sah auch nicht so umweltfreundlich aus. Hat Greta noch einiges zu tun. 😩 Werde euch jedenfalls weiter gerne begleiten und wünsche euch weiter wunderbare Erlebnisse! Liebe Grüße von
    Beate und Volker!

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  2. Der schwarze Rauch der Fähre ist schon gruselig …. Da muss etwas passieren! Die fahren aus Kostengründen sicherlich das billigste Schweröl. Auch bei der Ovasion of the Sea qualmt es den ganzen Tag aus dem Schlot…. selbst wenn die im Hafen oder vor Anker liegen. Wir werden das in Zukunft bei der Planung von etwaigen Kreuzfahrten ins Kalkül nehmen

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