
Nach der Kaffeepause in Roturua wollen wir noch einmal den gleichnamigen See umfahren, als wir auf der Gegenfahrbahn zwei Polizeiwagen sehen, von denen einer quergestellt ist. Wir fahren locker vorbei, einer der auf der Straße stehenden Polizisten winkt uns scheinbar sogar hinterher. Nach der nächsten Kurve bemerken wir im Rückspiegel einen mit Blaulicht hinter uns her rasenden Polizeiwagen. Naheliegender Gedanke: besser links anhalten, im Auto sitzenbleiben, die Scheibe runterlassen. Der Polizist fragt uns, ob wir die Straßensperre nicht bemerkt hätten, schließlich stünde der Streifenwagen ja quer zur Straße. „Nun ja“ meine ich, „aber auf der anderen Seite“. Der Polizist denkt sicherlich, wie doof Touristen sein können, lächelt, meint ein paar 100 Meter weiter gäbe es einen Zwischenfall und wir sollten doch bitte wieder zurückfahren und uns vor der Straßensperre anstellen bis die Straße wieder frei gegeben ist. Was wir tunlichst tun, noch das obige Foto machen, nach 10 weiteren Minuten und angesichts des nervösen Polizisten mit der Knarre dann lieber doch umdrehen und das Weite suchen…
Am nächsten Tag können wir im Herald lesen, dass die Polizei einen bewaffneten Straftäter sucht …

Warum lese ich eigentlich noch Krimis? LG HG
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