23.11.2018 (Dubai)

Der Check-in zum Schiff war voll, verlief aber trotzdem einigermaßen zügig. Auf dem Schiff fanden wir im East einen schönen Platz zum gemeinsamen Frühstück. Danach konnte jeder sein Zimmer inspizieren und die Koffer auspacken. Weiterlesen

Namibia 2016

Im Herbst 2016 führte uns unsere zweite Afrikareise nach Namibia. Wir starteten am 26. September mit Condor in Frankfurt und flogen direkt nach Windhoek. Nach der „Quälerei“ in der Economy Class beim früheren Flug nach Kapstadt gönnten wir uns diesmal die Premium Economy Class und erwarben kurzfristig noch ein weiteres Upgrade in die Business Class. Eine gute Entscheidung. Die Lounge vorm Abflug, der erstklassige Service und die zum Bett umklappbaren Sitze sind einfach klasse und man kommt – kulinarisch verwöhnt – entspannt und ausgeschlafen am Ziel an.

Windhoek

Wir landeten frühmorgens auf dem sehr übersichtlichen Flughafen der namibischen Hauptstadt. Zu Fuß ging es über das Rollfeld, ein kurzer Transfer zum Autovermieter. Nach einer Einführung mit vielen Warnhinweisen und einigen Fotos verunglückter Mietwagen machten wir uns mit unserem roten 4w-Dacia auf die ca. 30 km lange Fahrt in die Stadt und zu unserer Unterkunft, dem Hilltop Guest House. Dort konnten wir die Koffer unterstellen und es ging gleich auf Stadtvisite.

Windhoek ist eine sehr übersichtliche Stadt, man kann fußläufig oder bequem mit dem Auto die Sehenswürdigkeiten, z.B. das Independence Museum, die Christus Kirche oder dem alten Bahnhof aus Kolonialzeiten erreichen und besichtigen. Vieles erinnert an die deutsche Kolonialzeit und in den meisten Geschäften an der Independence Road wird – insbesondere von den Inhabern – perfekt Deutsch gesprochen.

Von der Kalahari zur Küste

Nach zwei Tagen Windhoek ging das Abenteuer Namibia dann richtig los. Wir fuhren mit unserem roten Dacia Duster gen Süden, die letzten 30km über staubige „gravel road“ zur Bagatelle Kalahari Game Ranch. Sie beherbergt ein gutes Restaurant, einen Pool und sehr geräumige Einzelbungalows mit schöner Terrasse inkl. Weitblick. Beim Abendessen musste man aufpassen, dass der zahme Springbock Skykey nicht das Brot vom Tisch stibitzte…Aufregend auch die abendlichen Game Drives mit tollen Tierbeobachtungen.

Zwei Tage später setzten wir unsere Fahrt in Richtung Westen über Mariental und Maltahöhe und durch den Namibia Naukluft NP nach Solitaire zur Guest Farm fort. Am Folgetag Frühmorgens ging es dann nach Sossuvlei, wo die größten und höchsten Sanddünen der Welt sind. Leider wurde die Besichtigung eingeschränkt, denn in der Region herrschte ein sehr kräftiger Sandsturm. Vielleicht ein noch intensiveres Erlebnis!

Weiter ging es durch die Namib Wüste zur Küste nach Walfis Bay und Swakopmund. In Meike’s Guesthouse fühlten wir pudelwohl und unternahmen einige Ausflüge in die Umgebung, u.a. zu einer der ältesten, lebenden Pflanze, der Welwetschia.

In den Norden zum Etosha N.P.

Das nächste Ziel hieß Erongo Wilderness Lodge. Schon die steile und über große Felsen holprige Anfahrt dorthin war ein Abenteuer. Die Lodge macht Ihrem Namen alle Ehre, liegt sie doch in mitten riesiger Felsformationen und beherbergt eine bunte Tierwelt.

Mit einem Stop in der Sophienhof Lodge ging es weiter zum Etosha Nationalpark, einer bei unserem Besuch völlig ausgetrockneten Salz“Pfanne“. Die mit weissem Sand zugestrebten Bäume und Pflanzen wirkten schon mythisch. Die Trockenheit führte dazu, dass die Tiere sich sehr gedrängt an den wenigen verbliebenen Wasserlöchern aufhielten und sehr gut zu beobachten waren.

Etosha N.P.

Wir fuhren die Strecke zwischen Okaukuejo und dem Fort Namotoni gleich mehrfach und zu unterschiedlichen Tageszeiten ab. Viele Stops zum Beobachten, Fotografieren! Übernachtet haben wir in der vor dem Park liegenden Mokuti Lodge.

Über Otjiwarango – wo wir eine auf Hochzeitsbesuch befindliche Herrerogruppe trafen – ging es schließlich wieder zurück nach Windhoek. Dort verbrachten wir noch zwei Nächte in unser herrlichen Lodge vom Anfang der Reise und erlebten auf der Dachterrasse des Hilton Hotels den Sonnenuntergang und genossen im berühmten Joe’s Beer House namibische Grillspezialitäten und lokales Hansa-Bier.

Am 12. Oktober ging es dann wieder mit Condor nonstop zurück. Wir haben wieder „günstig“ ein Upgrade in die Business Class gebucht, genossen den Flug und träumten sicherlich von der nächsten Reise nach Afrika…

Südafrika Garden Route 2015

Im Februar 2015 ging unsere Reise zum ersten Mal nach Afrika, genauer gesagt nach Südafrika. Hauptreiseziele dabei waren Kapstadt mit dem Kap der Guten Hoffnung, die Halbwüstenlandschaft der Kleinen Karoo und die Panoramafahrt zurück entlang der Küste des indischen Ozeans über die Garden Route.

Mit Condor flogen wir direkt von Frankfurt nach Kapstadt: ein sehr anstrengender 12-Stundenflug mit wenig Beinfreiheit und Schlaf. Gespannt auf das was uns erwartet, übernahmen wir unseren Mietwagen und machten uns gleich in Richtung Stellenbosch auf den Weg. Kapstadt hoben für uns für das Finale unserer Reise auf.

Stellenbosch ist eine reizvolle Stadt umgeben von zahlreichen Weingütern. Von unserer Bed&Breakfast Unterkunft sowie von den Restaurants waren wir begeistert. Es ist sehr reizvoll mit dem Wagen das herrlich grüne, bergige Umland zu erkunden, was wir auch ausgiebig machten.

In der Kleinen Karoo

Von Stellenbosch fuhren wir über den Bainskloof Pass in die Hochsteppe der Kleinen Karou nach Robertson und weiter nach Oudtshoorn. Dort besichtigten wir u.a. eine Straußenfarm. Der Weg führte weiter nach Osten bis zum Addo Elefant Park, wo für die folgenden zwei Nächte uns in einer Lodge einquartierten.

im Addo Elephant National Park

Hier erreichten wir den östlichsten Punkt unserer Reise. Die Lodge – 10 km vor dem Park mitten in einem größeren Wildgehege gelegen – war viel kleiner als von uns erwartet und bewirtete nur 6 Gäste. Vom Balkon hatten wir einen tollen Blick auf einen Hügelkette, von der spätnachmittags die Büffel- und Affenherden in unsere Richtung zogen. Abends gab es dann am offenen Feuer Barbecue mit afrikanischen Spezialitäten. Ein toller Ort für HHs 60. Geburtstag, an dem eine ganztägige Safari z.T. geführt, z.T.mit dem eigenen Auto auf dem Programm stand. Ein spannender Tag voller Eindrücke und Erlebnisse. Nach zwei Übernachtungen in der Lodge ging es wieder an die Küste und dann der Garden Route folgend in Richtung Kapstadt.

Entlang der Garden Route

Die Garden Route ist eigentlich eine Region an der Südküste Südafrikas entlang der Nationalstraße N2. Wir genossen die Landschaft an der Panoramastrecke mit den Hauptorten Plettenberg Bay, Knysa, Swellendam, Mossel Bay, Hermanus und George in vollen Zügen, übernachteten in herrlichen Bed&Breakfast Pensionen, erhielten von den immer freundlichen Gastgebern tolle Tipps für Ausflüge in die nähere Umgebung oder für die besten Restaurants vor Ort. Traumhaft waren auch die individuellen Frührstücks Kreationen, mit viel Liebe und Fantasie zubereitet :ein herrlicher Einstieg in den Tag.

Ein markanter Wegpunkt ist das Cape Agulhas, der eigentlich südlichste Festlandspunkt Afrikas und Trennstelle zwischen dem Atlantischen und dem Indischen Ozean.

Cape Agulhas

Wer weitere Eindrücke zur Garden Route gewinnen möchte, hier ein prima Link: https://kommwirmachendaseinfach.de/suedafrika-garden-route/#37_Mossel_Bay

Kapstadt / Kap der Guten Hoffnung

Unser letztes Quartier bezogen wir für fünf Nächte in Camps Bay, dem malerisch an der Küste gelegenen Vorort Kapstadts. Von unserer Bed&Breakfast Unterkunft war es nur ein kurzer Fußweg in das noble Zentrum mit seinem herrlichen Strand und den Cafés, Bars und Restaurants. Auch fuhr von hier aus der Bus in das Zentrum von Kapstadt und mit dem Auto konnten wir die Panoramaroute zum Kap schnell erreichen.

Kapstadt und das Kap der Guten Hoffnung sind herrliche Reiseziele. Die Stadt bietet viel Abwechslung, die Seilbahnfahrt auf den Tafelberg ist ein Muß und bietet einen grandiosen Blick über die Stadt und die Küste. Die Fahrt zum Kap auf der atemberaubenden Panorama- Strecke fährt am besten mehrfach, um alle Eindrücke und „View points“ besuchen und verarbeiten zu können.

Nach gut drei Wochen hieß es Abschied nehmen von Südafrika. Wir haben uns überall sehr wohl – und auch sicher – gefühlt. Wir trafen überall auf freundliche, hilfsbereite Gastgeber. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist herausragend, die klimatischen Bedingungen sehr angenehm. Wir freuen uns schon auf den nächsten Trip dorthin. Es gibt noch sicher viel zu sehen. Der Rückflug verlief problemlos und pünktlich, Ende Februar landeten wir wieder in Deutschland, der Frühling stand vor der Tür ….

Neuseeland 1994

Zwischenstop Cook-Islands, Rarotonga

Im Spätherbst 1994 gingen wir wieder auf Ferntour. Dieses mal führte sie uns mit einem Zwischenstop auf den Cook Islands nach Neuseeland. Via London / L.A. / Tahiti erreichten wir nach gut 30 Stunden Rarotonga, die Hauptinsel der Cook-Islands – und dass ziemlich müde und ohne Gepäck, welches wohl in L.A. abhanden gekommen war.

Nach ein paar Stunden Ruhe gingen wir erstmal Sommerklamotten shoppen. Das Gepäck kam in der folgenden Nacht mit der nächsten Maschine: einem ruhigen Stopover stand somit nichts mehr im Weg. Wir lernen ein nettes deutsches Pärchen kennen, mieteten nach Erwerb eines Führerscheins einen Kleinwagen, der uns genüßlich um die runde Insel chauffierte. Wir genossen die Zeit, wenn gleich es ziemlich warm, aber meistens bedeckt war oder sogar regnete…so richtige Südseegefühle kamen da nicht auf…..

Neuseeland – Nordinsel

Nach fünf Tagen ging es weiter. Mit Überschreiten der Datumsgrenze ging gleich ein ganzer weiterer Tag verloren …. schwupps weg war er! Da waren wir nun in Auckland, der Hauptstadt Neuseelands… genau auf dem anderen Ende der Welt. Wir fanden uns in der überschaubaren Metropole schnell zurecht. Den schönsten Ausflug machten wir aber per Boot und anschliessendem Fussmarsch nach Devonport, einen der Stadt gegenüber liegenden Berg mit tollem Blick auf Hafen und Skyline.

Mit dem Auto ausgestattet – das Linksfahren machte keine Probleme – führte die weitere Route uns zunächst nach Norden in Richtung Pahia und bis zur Nordspitze, dem Cape Reinga. Dann ging es zurück, an Auckland vorbei auf die Halbinsel Coromandel.

In der Umgebung von Rotorua befindet sich das vulkanisch aktivste Gebiet der Nordinsel. Überall findet man Geysire, Sinterterrassen und blubbernde Muds. Schwefelgeruch liegt in der Luft und an vielen Stellen tritt kochendes Wasser an die Erdoberfläche.

Die Stadt Napier an der Ostküste, die durch das schwere Hawke’s Bay Erdbeben 1931 ziemlich zerstört wurde und im Art-Deco Stil wieder aufgebaut wurde, war unser nächstes Ziel. Beeindruckend war der Ausflug zur einer Tölpelkolonie am Cape Kidnappers. Während des Ausflugs lief dummerweise der Wasserhahn in unserem Motel, so dass wir spät abends noch das Zimmer wechseln mussten. HH hatte den Propfen im Waschbecken eingesetzt und den Hahn nicht richtig zugedreht. War uns das peinlich!!!

Neuseeland – Südinsel

Nach zwei weiteren Tagen in der Hauptstadt Wellington an der Südspitze der Nordinsel gaben wir dann unseren Mietwagen ab und setzen mit der Fähre nach Picton auf die Nordinsel über. Bei herrlichem Seewetter genossen wir die Überfahrt, insbesondere durch die vorgelagerte Inselwelt des Marlborough Sounds.

Überfahrt von Wellington nach Pictor

Auch die Nordinsel empfing uns mit herrlichem Wetter und schönstem Sonnenschein. Mit neuem Mietwagen ausgestattet fuhren wir von Picton in den Abel Tasman Park nördlich von Nelson. Mit dem Schiff ging es in den Nationalpark mit herrlichen Buchten und Stränden. Man konnte sich per Schiff absetzen lassenund eine herrlichen Wanderung an der Küste entlang machen, bis man schließlich wieder an vereinbarter Stelle auf das wartende Schiff traf. An den zerklüfteten Pancakes Rocks vorbei ging es dann südwärts. Links von uns die beeindruckenden Gletscher der neuseeländischen Alpen, rechts die rauhe Küste des Pazifiks. Nächstes Ziel war Queenstown, die Stadt mit dem schier unerschöpflichen Freizeitangebot: Bungee-Jumping und Jetbootfahren sind zwei Beispiele dafür. Wir machten nur Letzteres.

Das nächste – etwas schwieriger – zu erreichende Ziel war der Miford Sound, ein spektakulärer Fjord – umgeben von bis zu 1000m hohen Bergen und spektakulären Wasserfällen. Wir waren früh morgens da, um einen Platz auf dem wunderschönen Segelboot, dem Milford Wanderer zu ergattern. Die Sonne schien vom stahlblauen Morgenhimmel. Wie enttäuscht waren wir, als das Boot nicht auslief, die Nachricht kam, es gäbe einen Maschinenschaden und wir mussten auf das naheliegende Ausflugsboot wechseln, welches schon mit einer Gruppe Japanern gut besetzt war. Wir sprachen mit der Besatzung des Wanderers und bedauerten den Ausfall der mehrstündigen Fahrt, wo wir doch schließlich dafür um die halbe Welt gereist wären. Aber auch die Fahrt mit dem anderen Schiff war ein Erlebnis, zu beeindruckend ist das sich bietende Naturschauspiel. Als wir wieder an Land waren kam ein Mitglied der Wanderer-Crew auf uns zu und sagte, dass der Motorschaden behoben sei und wir zur nachmittäglichen Tour eingeladen wären. Welche eine Überraschung und Freude, dass wir diese spektakuläre Fahrt somit zweimal bei herrlichem Wetter unternehmen durften!

Am nächsten Tag im Fjordland Nationalpark stand der Doubtful Sound auf dem Programm. Zunächst ging es per Boot über den Manapouri See zur Besichtigung eines von Siemens gebauten Gezeitenkraftwerks. Es folgte wieder eine traumhafte Bootsfahrt durch den tiefen Sound, ein weiterer Tag vor imposanter Naturkulisse.

In Invercargill bzw. Bluff erreichen wir den südlichsten Punkt unserer Reise. Hier waren wir mit ca. 19.000 km und 12 Stunden Zeitunterschied wohl auch am weitesten weg von zuhause. Anschließend ging es wieder gen Norden, nach Dunedin und schließlich Christchurch.

am südlichsten Punkt: Bluff

Wir genossen die letzten Tage am anderen Ende der Welt, machten einige Ausflüge in das picturesque Umland, um Pinguin- und Albatross-Kolonien zu erleben und flogen schließlich via Auckland, L.A. (mit einem umplanmäßigen mehrstündigen Zwischenstop in einem Tageshotel) nach Frankfurt zurück. Von dort ging es per Bahn nach Bielefeld, wo sich das Weihnachtsfest unmittelbar anschloß.