Hokitika – wie geht das?

Um die 3000 Einwohner hat Hokitika. Tendenz leicht rückläufig. In diesen Tagen wird es aber wieder als trendig und hippig angesehen, was neue Leute anzieht. Der Ort hat Tradition, Geschichte. Davon zeugen einige Gebäude, breit angelegte Straßen. Wenn da nicht das Wetter, die rauhe Tasmanische See mit ihrer Brandung wäre. Die Temperaturen scheitern auch im Sommer gern an der 15 Grad Grenze und in jedem Monat fällt Regen, viel Regen. Wir fahren in der Abenddämmerung an solch einem Regentag durch die menschenleeren Straßen, vorbei an geschlossenen Geschäften in alten Holzhäusern, sehen Bizarres. Ist schon speziell.

Das Photo vom Strand spricht Bände…..

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Immer bestens informiert

Wer meint, wir wären 18.000 km von daheim entfernt, nicht bestens informiert, was sich so in der Welt und speziell in Deutschland ereignet, den müssen wir enttäuschen…..Vielleicht braucht man es nicht zu wissen, wird sowieso viel Blödsinn gerade verzapft, aber wir kriegen doch einiges mit.

Erstens haben wir ja Internet, Facebook und WhatApp…. zweitens können wir mit Sky, denen wir via VPN Tunnel vorgaukeln, wir wären in Deutschland, Arminia live sehen. Das allerdings zu unchristlichen Zeiten mal nachts um eins oder morgens um halb sieben. Dritten ist eine gute Idee, einen Amazon TV-Stick (€19,95) mitzuführen, ihn ins TV der Unterkunft zu stecken, mit dem WLAN zu verbinden und schon läuft das volle Programm. Das beschränkt sich allerdings in der Regel auf die Tagesschau, Heute & co. Schließlich sind wir nicht zum Fernsehgucken unterwegs…..

Lieber Bäcker, tun Sie den Bon doch gleich mit in die Tüte…..

Von der Sonne in den Regen

Es geht weiter nach Süden, an die Westküste, von der Sonne in den Regen. Es gibt wenige Regionen in der Welt die weniger Regen(Tage) aufzeigen können. Da wird auch für uns keine Ausnahme gemacht. Nach zahllosen Kurven und Überfahren der letzten, vor Grün nur so protzenden Berge kommen wir in den vorhergesagten Regen.

das ist unsere Richtung ….
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Im Abel Tasman Nationalpark

Wir beziehen Quartier in der Equestrian Lodge, einem Motel in der kleinen Küstenstadt Motueka. Hier haben wir schon bei unserer Neuseelandreise 1994 – also vor 25 Jahren – genächtigt. Motel heißt back to the roots, Auto direkt vor dem Zimmer, das aber eigentlich ein Studio ist, denn es verfügt über eine Küchenzeile und einen eigenen Schlafraum. Geworben wird mit einem Sky Receiver, der über 50 Kanäle sowie kostenlosem YouTube und Netflix Zugang bietet, was wir aber alles nicht brauchen. Dazu aber später mehr. Der erste Weg führt in den Nationalpark, der im äußersten Nordwesten der Südinsel gelegen nur per Boot oder zu Fuß erreicht werden kann.

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Durch die stürmische Cook-Street

Heute steht die Überfahrt zur Südinsel auf dem Programm. Per Mail sind wir bereits informiert, dass sich die Abfahrt um 1,5 Stunden verzögern wird. Wir brechen dennoch früh auf, weil wir den Verkehr früh morgens in Wellingten nicht richtig einschätzen können. Aber nach 15 Minuten Fahrzeit, Abstellen des Mietwagens (wegen der Transportkosten wartet auf der Südinsel ein neuer auf uns) , Einchecken des Gepäcks sind wir viel zu früh und es dauert somit eine Weile an Bord der Fähre Kaitaki von Interislander gehen zu können.

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Wellington – Windy Capital

Am südlichsten Ende der Nordinsel gelegen ist die Hauptstadt Neuseelands häufig kräftigen Fallwinden ausgesetzt. Auch wir spüren den frischen, teils kalten Wind trotz herrlichsten Sonnenscheins. Den Neuseeländern scheint das nichts auszumachen, mit spärlicher Sommerkleidung trotzen sie den Winden, zu groß ist scheinbar die Begeisterung über den jetzt beginnenden Sommer.

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Vorbei an den Vulkanen

Von Taupo führt uns die nächste Etappe vorbei an den Vulkanen des Tangorini Nationalparks nach Wellington. Majestätisch und wenig bedrohlich liegen sie entlang der Dessert Road. Der Name passt. Die karge, wüstenartige Steppenlandschaft erhält im Windschatten der über 2000m hohen Vulkanberge nur wenig Regen. Mit den Gedanken sind wir schon bei den Opfern des Vulkanausbruchs vom vorgestrigen Tag auf der White Island nur wenige hundert Kilometer Luftlinie von uns entfernt. Inzwischen haben wir erfahren, dass 38 der 47 auf der Vulkaninsel befindlichen Personen von Bord der Ovation of the Seas stammen, die zeitgleich mit uns in Paihia lag und die wir in Wellington wiedertreffen sollten.

Interessant auch der internationale Airport der 187 Seelen umfassenden Ortschaft Mangaweka sowie die alten, holprigen einspurigen Brücken über den Rangitikei River

Die Vulkane sind schön brav geblieben…

Bier in Neuseeland

Wir probieren eifrig die hier erhältlichen Biersorten, konzentrieren uns dabei auf gezapfte, lokale Biersorten. Lager, Pilsener, India Pale Ale (IPA), Craft Biere, ….so vielfältig die Arten, so vielfältig dieser Geschmack. Einige sind kräftiger, deutlich hochprozentiger, fruchtiger als unsere Biere.

Eines ist ihnen gemeinsam: Sie sind deutlich teurer. Unter 10$, das entspricht ca. 6€ geht kaum was in einer Bar oder einem Restaurant. Aber auch im Supermarkt wird mächtig hingelangt.

Dennoch haben wir ohne geringste Zweifel das im Regal stehende, billigste Bier kategorisch abgelehnt. Um welches es sich handelt?

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Durchbrechen der Straßensperre

Unser späteres Foto …… Das hält uns nicht auf ….

​Nach der Kaffeepause in Roturua wollen wir noch einmal den gleichnamigen See umfahren, als wir auf der Gegenfahrbahn zwei Polizeiwagen sehen, von denen einer quergestellt ist. Wir fahren locker vorbei, einer der auf der Straße stehenden Polizisten winkt uns scheinbar sogar hinterher. Nach der nächsten Kurve bemerken wir im Rückspiegel einen mit Blaulicht hinter uns her rasenden Polizeiwagen. Naheliegender Gedanke: besser links anhalten, im Auto sitzenbleiben, die Scheibe runterlassen. Der Polizist fragt uns, ob wir die Straßensperre nicht bemerkt hätten, schließlich stünde der Streifenwagen ja quer zur Straße. „Nun ja“ meine ich, „aber auf der anderen Seite“. Der Polizist denkt sicherlich, wie doof Touristen sein können, lächelt, meint ein paar 100 Meter weiter gäbe es einen Zwischenfall und wir sollten doch bitte wieder zurückfahren und uns vor der Straßensperre anstellen bis die Straße wieder frei gegeben ist. Was wir tunlichst tun, noch das obige Foto machen, nach 10 weiteren Minuten und angesichts des nervösen Polizisten mit der Knarre dann lieber doch umdrehen und das Weite suchen…

Am nächsten Tag können wir im Herald lesen, dass die Polizei einen bewaffneten Straftäter sucht …