Singapur – Stadt des Löwen

Am Tag

So unterschiedlich wie sich die Länder Thailand und Singapur darstellen, so verschieden ist auch unser Programm: Nach Relaxen in Thailand steht jetzt Sightseeing auf dem Programm. Auch am Tag schläft der Singapur Löwe nicht. Als wir vor 27 Jahren hier einen Stopover eingelegt hatten, war die Stadt eine einzige, gigantische Baustelle. Jetzt kann man das Ergebnis bestaunen. Um möglichst viel zu sehen, nehmen wir vorzugsweise den Bus. Mit der Tourinstenkarte für drei Tage gestaltet sich das auch weitgehend einfach. Schwierig ist es, sich in und zwischen den Wolkenkratzern zu orientieren. Aufgrund der Hitze sind die meisten Wege unterirdisch und nicht immer leicht zu finden… die Temperatur ist immer deutlich über 30 Grad und wenn die Wetter-App gefühlte 44 Grad anzeigt, war das unserer Meinung nach noch untertrieben!

Bei Nacht

Da wird der Löwe erst recht wach. Am Wochenende zwischen Black Friday und Cyber Monday hat der Shopping Lion seinen großen Auftritt. Schließen die riesigen Einkaufszentren voller sündhaft teurer Markenshops dann gegen 9:30 p.m. zieht es ihn in die Bars der Stadt, oft in die höchsten Stockwerke oder auf die Dachterrassen der Wolkenkratzer der Metropole.

Chinatown

Der Zufall will es, dass wir am Sonntagmorgen – in Singapur haben die Geschäfte jeden Tag auf – in Chinatown landen und uns mitten zwischen religiösen Prozeduren unterschiedlichster Kulturen wiederfinden. Vieles erscheint uns inmitten dieser topmodernen Metropole als Relikt alter Traditionen doch sehr beeindruckend und widersprüchlich, wenn die Besucher der Religionsfeste ihre Nobelkarossen vor den Tempeln parken, sich der Schuhe erledigen, in den Feierlichkeiten eintauchen und mit großzügigen Spenden um Gunst ihrer Götter bitten…

Fisch- und Gemüsemarkt in Chinatown

Vor den Markthallen treffen sich die älteren Männer, um mit höchster Konzentration ihrer Brettspielleidenschaft zu frönen. Drinnen pulsiert das geschäftliche Treiben und hauptsächlich Fisch, Obst und Gemüse werden an den Mann / die Frau gebracht …

Von 4 auf 35

Endlich sind wir gestartet… der Start ist holprig, denn es findet sich kein Taxi durch die Zentrale, dass bereit ist, die Fahrt von der Melanchthonstraße zum Bahnhof anzunehmen. Also machen wir den ersten der geplanten 40.000 km zu Fuß. Mit einem großen und einem kleinen Koffer – zusammen nur 37,5 oder 0,55 Kg pro Tag!

Dann klappt alles prima. Die Züge sind pünktlich, wir nutzen die Annehmlichkeiten der Lounge und genießen die Premium Economy Klasse des A380 auf dem Direktflug von Frankfurt nach Bangkok: ein Temperaturwechsel von 4 auf 35 Grad. Mit einer Limousine geht es dann zügig weiter nach Pattaya, wo uns unser Cousin am späten Samstagnachmittag schon erwartet.

Der Reiseplan

  • 22.11. Abflug Frankfurt -> Bangkok (Lufthansa)
  • 23.11. – 28.11. Thailand Pattaya
  • 28.11. – 01.12. Singapur (Hotel Far East Hospitality)
  • 01.12. – 02.12. Flug Singapur -> Auckland (Air NewZealand)
  • 02.12. – 28.12. Neuseeland – mit dem Auto bis Christchurch
  • 28.12. Flug Christchurch -> Sydney
  • 28.12. – 04.01. Sydney
  • 04.01. – 14.01. Kreuzfahrt Neukaledonien /Vanuatu (Celebrity Solstice)
  • 14.01. – 07.02. Australien – mit dem Auto von Sydney bis Adelaide
  • (… 07.02. Flug Adelaide -> Hongkong (Cathay)
  • 07.02. – 12.02. Hongkong
  • 12.02. Flug Hongkong -> Frankfurt/Main (Lufthansa)
  • 13.02. Ankunft Frankfurt/Main …)
  • 08.02. – 16.02. weiter in Australien
  • 16.02. Flug Adelaide -> Melbourne (Virgin Air)
  • 17.02. Flug Melbourne -> Singapur (Singapure Airlines)
  • 17.02. – 18.02. Singapur
  • 18.02. Flug Singapur -> Frankfurt (Lufthansa)
  • 19.02. Ankunft Frankfurt

Mehr als nur Knäckebrot

Unser nächster Besuch galt am 10.6. Stockholm, Hauptstadt des Knäckebrotes.

Der Tag fing sehr früh an mit einer beeindruckenden Fahrt durch die Schären. Sie zieht sich über mehrere Stunden hin und man genießt die langsam vorbeiziehenden kleinen Inseln mit ihren roten Häusern, die sich idyllisch am Ufer präsentieren noch während des Frühstücks.

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