Wir beziehen Quartier in der Equestrian Lodge, einem Motel in der kleinen Küstenstadt Motueka. Hier haben wir schon bei unserer Neuseelandreise 1994 – also vor 25 Jahren – genächtigt. Motel heißt back to the roots, Auto direkt vor dem Zimmer, das aber eigentlich ein Studio ist, denn es verfügt über eine Küchenzeile und einen eigenen Schlafraum. Geworben wird mit einem Sky Receiver, der über 50 Kanäle sowie kostenlosem YouTube und Netflix Zugang bietet, was wir aber alles nicht brauchen. Dazu aber später mehr. Der erste Weg führt in den Nationalpark, der im äußersten Nordwesten der Südinsel gelegen nur per Boot oder zu Fuß erreicht werden kann.
WeiterlesenDurch die stürmische Cook-Street
Heute steht die Überfahrt zur Südinsel auf dem Programm. Per Mail sind wir bereits informiert, dass sich die Abfahrt um 1,5 Stunden verzögern wird. Wir brechen dennoch früh auf, weil wir den Verkehr früh morgens in Wellingten nicht richtig einschätzen können. Aber nach 15 Minuten Fahrzeit, Abstellen des Mietwagens (wegen der Transportkosten wartet auf der Südinsel ein neuer auf uns) , Einchecken des Gepäcks sind wir viel zu früh und es dauert somit eine Weile an Bord der Fähre Kaitaki von Interislander gehen zu können.
WeiterlesenWellington – Windy Capital
Am südlichsten Ende der Nordinsel gelegen ist die Hauptstadt Neuseelands häufig kräftigen Fallwinden ausgesetzt. Auch wir spüren den frischen, teils kalten Wind trotz herrlichsten Sonnenscheins. Den Neuseeländern scheint das nichts auszumachen, mit spärlicher Sommerkleidung trotzen sie den Winden, zu groß ist scheinbar die Begeisterung über den jetzt beginnenden Sommer.
Vorbei an den Vulkanen
Von Taupo führt uns die nächste Etappe vorbei an den Vulkanen des Tangorini Nationalparks nach Wellington. Majestätisch und wenig bedrohlich liegen sie entlang der Dessert Road. Der Name passt. Die karge, wüstenartige Steppenlandschaft erhält im Windschatten der über 2000m hohen Vulkanberge nur wenig Regen. Mit den Gedanken sind wir schon bei den Opfern des Vulkanausbruchs vom vorgestrigen Tag auf der White Island nur wenige hundert Kilometer Luftlinie von uns entfernt. Inzwischen haben wir erfahren, dass 38 der 47 auf der Vulkaninsel befindlichen Personen von Bord der Ovation of the Seas stammen, die zeitgleich mit uns in Paihia lag und die wir in Wellington wiedertreffen sollten.
Interessant auch der internationale Airport der 187 Seelen umfassenden Ortschaft Mangaweka sowie die alten, holprigen einspurigen Brücken über den Rangitikei River
Die Vulkane sind schön brav geblieben…
Bier in Neuseeland
Wir probieren eifrig die hier erhältlichen Biersorten, konzentrieren uns dabei auf gezapfte, lokale Biersorten. Lager, Pilsener, India Pale Ale (IPA), Craft Biere, ….so vielfältig die Arten, so vielfältig dieser Geschmack. Einige sind kräftiger, deutlich hochprozentiger, fruchtiger als unsere Biere.
Eines ist ihnen gemeinsam: Sie sind deutlich teurer. Unter 10$, das entspricht ca. 6€ geht kaum was in einer Bar oder einem Restaurant. Aber auch im Supermarkt wird mächtig hingelangt.
Dennoch haben wir ohne geringste Zweifel das im Regal stehende, billigste Bier kategorisch abgelehnt. Um welches es sich handelt?
WeiterlesenVon Taupo nach Rotorua
Zwischen Taupo und Rotorua gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Kurz hinter der Stadtgrenze von Taupo erreicht man die Huka Falls des Waitangi River, welcher den einziges Abfluss des riesigen Lake Taupos darstellt und entsprechend viel Wasser führt.

Durchbrechen der Straßensperre

Nach der Kaffeepause in Roturua wollen wir noch einmal den gleichnamigen See umfahren, als wir auf der Gegenfahrbahn zwei Polizeiwagen sehen, von denen einer quergestellt ist. Wir fahren locker vorbei, einer der auf der Straße stehenden Polizisten winkt uns scheinbar sogar hinterher. Nach der nächsten Kurve bemerken wir im Rückspiegel einen mit Blaulicht hinter uns her rasenden Polizeiwagen. Naheliegender Gedanke: besser links anhalten, im Auto sitzenbleiben, die Scheibe runterlassen. Der Polizist fragt uns, ob wir die Straßensperre nicht bemerkt hätten, schließlich stünde der Streifenwagen ja quer zur Straße. „Nun ja“ meine ich, „aber auf der anderen Seite“. Der Polizist denkt sicherlich, wie doof Touristen sein können, lächelt, meint ein paar 100 Meter weiter gäbe es einen Zwischenfall und wir sollten doch bitte wieder zurückfahren und uns vor der Straßensperre anstellen bis die Straße wieder frei gegeben ist. Was wir tunlichst tun, noch das obige Foto machen, nach 10 weiteren Minuten und angesichts des nervösen Polizisten mit der Knarre dann lieber doch umdrehen und das Weite suchen…
Am nächsten Tag können wir im Herald lesen, dass die Polizei einen bewaffneten Straftäter sucht …

Brauchen wir das?
Gigantmärkte
Selbst Kleinstädte wie Taupo verfügen in Neuseeland über überdimensionale Einkaufsmärkte … PAK‘n SAVE
Trotz der Mengen- und der Hochlagereffektivität sind Lebensmittel sehr teuer, wir meinen gut 30% mehr als bei uns

Christmas Parades
Überall finden in diesen Tagen in Neuseeland Weihnachtsumzüge – Christmas Parades – statt. Gut das es bei uns kalt ist und sich diese Geflogenheit nicht breit macht. Brauchen wir auch nicht!!

Chill out in Paihia
Jetzt sind wir angekommen …. raus aus den Großstädten Pattaya, Singapur und Auckland und hinein in die Bay of Islands

Neuseeland – Land der langen weißen Wolke
Nach einem neunstündigen Flug im neuesten Flugzeugtyp von Boeing, dem Dreamliner 787 kommen wir am Montagmorgen pünktlich in Auckland auf der Nordinsel Neuseelands an. Endlich mal eine Einreise ohne Schlange stehen und größere Kontrollen. Mit dem Taxi geht es binnen einer halben Stunde zum Hotel und – weil das Zimmer noch nicht fertig ist – gleich einmal weiter an die Waterfront, dem zentralen Mittelpunkt der Stadt.
Am Pier liegt die Celebrity Soltice, der Riesenkahn, mit dem wir planen, ab dem 4. Januar und ab Sydney für zehn Tage in der Südsee zu cruisen. Ziemlich groß !! Zu groß ??
Irgendwie ist in Neuseeland alles andersrum, egal ob es sich dabei um den Straßenverkehr, den Verlauf der Sonne, den Ablaufstrudel des Wassers in der Dusche oder das Abschliessen der Türen handelt. Spaß macht es Bier und Snacks in einer der vielen Hafenbars zu genießen, wobei Preise und Geschmacksrichtung schon mal abenteuerlich sind… man gibt anfangs seine Kreditkarte ab, bekommt eine Quittung mit laufender Nummer, auf die dann alles gebucht wird und so kann man trinken und essen, ohne jedesmal zahlen zu müssen….Cash zahlt hier kaum einer mehr, nicht mal den Kaffee auf der Straße oder den Dollar für das Busfahren. A pro pos Busfahren… klappt super, es gibt 3 Linien, die immer im Herzen Aucklands ihre Kreise drehen, diese Woche kostenlos sind und immer viel Platz und gute Aussichten bieten.
Abends im Steakhouse im alten Ferry Building machen wir mal wieder das, was wir doch gerne machen … motzen! Zum einen wie kann das Restaurant im ehrwürdigen und historischen Gebäude Botswana Butchery heißen und zum anderen, warum es im regenreichen Neuseeland kein lokales Mineralwasser gab, sondern nur sündhaft teures Peligrino, was über 18.500 km herangeschleppt worden ist. Was das denn soll …. und wenn schon Wasser aus Italien, dann doch bitte die blauen Flaschen von Morelli, die gäbe es bei Enzo in der Turmstraße im Palazzo Italiano ja auch schon. Als ob die das hier noch nicht mitgekriegt hätten!
































