Durchbrechen der Straßensperre

Unser späteres Foto …… Das hält uns nicht auf ….

​Nach der Kaffeepause in Roturua wollen wir noch einmal den gleichnamigen See umfahren, als wir auf der Gegenfahrbahn zwei Polizeiwagen sehen, von denen einer quergestellt ist. Wir fahren locker vorbei, einer der auf der Straße stehenden Polizisten winkt uns scheinbar sogar hinterher. Nach der nächsten Kurve bemerken wir im Rückspiegel einen mit Blaulicht hinter uns her rasenden Polizeiwagen. Naheliegender Gedanke: besser links anhalten, im Auto sitzenbleiben, die Scheibe runterlassen. Der Polizist fragt uns, ob wir die Straßensperre nicht bemerkt hätten, schließlich stünde der Streifenwagen ja quer zur Straße. „Nun ja“ meine ich, „aber auf der anderen Seite“. Der Polizist denkt sicherlich, wie doof Touristen sein können, lächelt, meint ein paar 100 Meter weiter gäbe es einen Zwischenfall und wir sollten doch bitte wieder zurückfahren und uns vor der Straßensperre anstellen bis die Straße wieder frei gegeben ist. Was wir tunlichst tun, noch das obige Foto machen, nach 10 weiteren Minuten und angesichts des nervösen Polizisten mit der Knarre dann lieber doch umdrehen und das Weite suchen…

Am nächsten Tag können wir im Herald lesen, dass die Polizei einen bewaffneten Straftäter sucht …

Brauchen wir das?

Gigantmärkte

Selbst Kleinstädte wie Taupo verfügen in Neuseeland über überdimensionale Einkaufsmärkte … PAK‘n SAVE

Trotz der Mengen- und der Hochlagereffektivität sind Lebensmittel sehr teuer, wir meinen gut 30% mehr als bei uns

Neben Einkaufswagen, -Körben tut auch eine Leiter gut

Christmas Parades

Überall finden in diesen Tagen in Neuseeland Weihnachtsumzüge – Christmas Parades – statt. Gut das es bei uns kalt ist und sich diese Geflogenheit nicht breit macht. Brauchen wir auch nicht!!

overdressed für die Temperaturen hier ….
Christmas Parade …

Neuseeland – Land der langen weißen Wolke

Nach einem neunstündigen Flug im neuesten Flugzeugtyp von Boeing, dem Dreamliner 787 kommen wir am Montagmorgen pünktlich in Auckland auf der Nordinsel Neuseelands an. Endlich mal eine Einreise ohne Schlange stehen und größere Kontrollen. Mit dem Taxi geht es binnen einer halben Stunde zum Hotel und – weil das Zimmer noch nicht fertig ist – gleich einmal weiter an die Waterfront, dem zentralen Mittelpunkt der Stadt.
Am Pier liegt die Celebrity Soltice, der Riesenkahn, mit dem wir planen, ab dem 4. Januar und ab Sydney für zehn Tage in der Südsee zu cruisen. Ziemlich groß !! Zu groß ??


Irgendwie ist in Neuseeland alles andersrum, egal ob es sich dabei um den Straßenverkehr, den Verlauf der Sonne, den Ablaufstrudel des Wassers in der Dusche oder das Abschliessen der Türen handelt. Spaß macht es Bier und Snacks in einer der vielen Hafenbars zu genießen, wobei Preise und Geschmacksrichtung schon mal abenteuerlich sind… man gibt anfangs seine Kreditkarte ab, bekommt eine Quittung mit laufender Nummer, auf die dann alles gebucht wird und so kann man trinken und essen, ohne jedesmal zahlen zu müssen….Cash zahlt hier kaum einer mehr, nicht mal den Kaffee auf der Straße oder den Dollar für das Busfahren. A pro pos Busfahren… klappt super, es gibt 3 Linien, die immer im Herzen Aucklands ihre Kreise drehen, diese Woche kostenlos sind und immer viel Platz und gute Aussichten bieten.

Abends im Steakhouse im alten Ferry Building machen wir mal wieder das, was wir doch gerne machen … motzen! Zum einen wie kann das Restaurant im ehrwürdigen und historischen Gebäude Botswana Butchery heißen und zum anderen, warum es im regenreichen Neuseeland kein lokales Mineralwasser gab, sondern nur sündhaft teures Peligrino, was über 18.500 km herangeschleppt worden ist. Was das denn soll …. und wenn schon Wasser aus Italien, dann doch bitte die blauen Flaschen von Morelli, die gäbe es bei Enzo in der Turmstraße im Palazzo Italiano ja auch schon. Als ob die das hier noch nicht mitgekriegt hätten!

Singapur – Stadt des Löwen

Am Tag

So unterschiedlich wie sich die Länder Thailand und Singapur darstellen, so verschieden ist auch unser Programm: Nach Relaxen in Thailand steht jetzt Sightseeing auf dem Programm. Auch am Tag schläft der Singapur Löwe nicht. Als wir vor 27 Jahren hier einen Stopover eingelegt hatten, war die Stadt eine einzige, gigantische Baustelle. Jetzt kann man das Ergebnis bestaunen. Um möglichst viel zu sehen, nehmen wir vorzugsweise den Bus. Mit der Tourinstenkarte für drei Tage gestaltet sich das auch weitgehend einfach. Schwierig ist es, sich in und zwischen den Wolkenkratzern zu orientieren. Aufgrund der Hitze sind die meisten Wege unterirdisch und nicht immer leicht zu finden… die Temperatur ist immer deutlich über 30 Grad und wenn die Wetter-App gefühlte 44 Grad anzeigt, war das unserer Meinung nach noch untertrieben!

Bei Nacht

Da wird der Löwe erst recht wach. Am Wochenende zwischen Black Friday und Cyber Monday hat der Shopping Lion seinen großen Auftritt. Schließen die riesigen Einkaufszentren voller sündhaft teurer Markenshops dann gegen 9:30 p.m. zieht es ihn in die Bars der Stadt, oft in die höchsten Stockwerke oder auf die Dachterrassen der Wolkenkratzer der Metropole.

Chinatown

Der Zufall will es, dass wir am Sonntagmorgen – in Singapur haben die Geschäfte jeden Tag auf – in Chinatown landen und uns mitten zwischen religiösen Prozeduren unterschiedlichster Kulturen wiederfinden. Vieles erscheint uns inmitten dieser topmodernen Metropole als Relikt alter Traditionen doch sehr beeindruckend und widersprüchlich, wenn die Besucher der Religionsfeste ihre Nobelkarossen vor den Tempeln parken, sich der Schuhe erledigen, in den Feierlichkeiten eintauchen und mit großzügigen Spenden um Gunst ihrer Götter bitten…

Fisch- und Gemüsemarkt in Chinatown

Vor den Markthallen treffen sich die älteren Männer, um mit höchster Konzentration ihrer Brettspielleidenschaft zu frönen. Drinnen pulsiert das geschäftliche Treiben und hauptsächlich Fisch, Obst und Gemüse werden an den Mann / die Frau gebracht …

Von 4 auf 35

Endlich sind wir gestartet… der Start ist holprig, denn es findet sich kein Taxi durch die Zentrale, dass bereit ist, die Fahrt von der Melanchthonstraße zum Bahnhof anzunehmen. Also machen wir den ersten der geplanten 40.000 km zu Fuß. Mit einem großen und einem kleinen Koffer – zusammen nur 37,5 oder 0,55 Kg pro Tag!

Dann klappt alles prima. Die Züge sind pünktlich, wir nutzen die Annehmlichkeiten der Lounge und genießen die Premium Economy Klasse des A380 auf dem Direktflug von Frankfurt nach Bangkok: ein Temperaturwechsel von 4 auf 35 Grad. Mit einer Limousine geht es dann zügig weiter nach Pattaya, wo uns unser Cousin am späten Samstagnachmittag schon erwartet.