Südafrika Garden Route 2015

Im Februar 2015 ging unsere Reise zum ersten Mal nach Afrika, genauer gesagt nach Südafrika. Hauptreiseziele dabei waren Kapstadt mit dem Kap der Guten Hoffnung, die Halbwüstenlandschaft der Kleinen Karoo und die Panoramafahrt zurück entlang der Küste des indischen Ozeans über die Garden Route.

Mit Condor flogen wir direkt von Frankfurt nach Kapstadt: ein sehr anstrengender 12-Stundenflug mit wenig Beinfreiheit und Schlaf. Gespannt auf das was uns erwartet, übernahmen wir unseren Mietwagen und machten uns gleich in Richtung Stellenbosch auf den Weg. Kapstadt hoben für uns für das Finale unserer Reise auf.

Stellenbosch ist eine reizvolle Stadt umgeben von zahlreichen Weingütern. Von unserer Bed&Breakfast Unterkunft sowie von den Restaurants waren wir begeistert. Es ist sehr reizvoll mit dem Wagen das herrlich grüne, bergige Umland zu erkunden, was wir auch ausgiebig machten.

In der Kleinen Karoo

Von Stellenbosch fuhren wir über den Bainskloof Pass in die Hochsteppe der Kleinen Karou nach Robertson und weiter nach Oudtshoorn. Dort besichtigten wir u.a. eine Straußenfarm. Der Weg führte weiter nach Osten bis zum Addo Elefant Park, wo für die folgenden zwei Nächte uns in einer Lodge einquartierten.

im Addo Elephant National Park

Hier erreichten wir den östlichsten Punkt unserer Reise. Die Lodge – 10 km vor dem Park mitten in einem größeren Wildgehege gelegen – war viel kleiner als von uns erwartet und bewirtete nur 6 Gäste. Vom Balkon hatten wir einen tollen Blick auf einen Hügelkette, von der spätnachmittags die Büffel- und Affenherden in unsere Richtung zogen. Abends gab es dann am offenen Feuer Barbecue mit afrikanischen Spezialitäten. Ein toller Ort für HHs 60. Geburtstag, an dem eine ganztägige Safari z.T. geführt, z.T.mit dem eigenen Auto auf dem Programm stand. Ein spannender Tag voller Eindrücke und Erlebnisse. Nach zwei Übernachtungen in der Lodge ging es wieder an die Küste und dann der Garden Route folgend in Richtung Kapstadt.

Entlang der Garden Route

Die Garden Route ist eigentlich eine Region an der Südküste Südafrikas entlang der Nationalstraße N2. Wir genossen die Landschaft an der Panoramastrecke mit den Hauptorten Plettenberg Bay, Knysa, Swellendam, Mossel Bay, Hermanus und George in vollen Zügen, übernachteten in herrlichen Bed&Breakfast Pensionen, erhielten von den immer freundlichen Gastgebern tolle Tipps für Ausflüge in die nähere Umgebung oder für die besten Restaurants vor Ort. Traumhaft waren auch die individuellen Frührstücks Kreationen, mit viel Liebe und Fantasie zubereitet :ein herrlicher Einstieg in den Tag.

Ein markanter Wegpunkt ist das Cape Agulhas, der eigentlich südlichste Festlandspunkt Afrikas und Trennstelle zwischen dem Atlantischen und dem Indischen Ozean.

Cape Agulhas

Wer weitere Eindrücke zur Garden Route gewinnen möchte, hier ein prima Link: https://kommwirmachendaseinfach.de/suedafrika-garden-route/#37_Mossel_Bay

Kapstadt / Kap der Guten Hoffnung

Unser letztes Quartier bezogen wir für fünf Nächte in Camps Bay, dem malerisch an der Küste gelegenen Vorort Kapstadts. Von unserer Bed&Breakfast Unterkunft war es nur ein kurzer Fußweg in das noble Zentrum mit seinem herrlichen Strand und den Cafés, Bars und Restaurants. Auch fuhr von hier aus der Bus in das Zentrum von Kapstadt und mit dem Auto konnten wir die Panoramaroute zum Kap schnell erreichen.

Kapstadt und das Kap der Guten Hoffnung sind herrliche Reiseziele. Die Stadt bietet viel Abwechslung, die Seilbahnfahrt auf den Tafelberg ist ein Muß und bietet einen grandiosen Blick über die Stadt und die Küste. Die Fahrt zum Kap auf der atemberaubenden Panorama- Strecke fährt am besten mehrfach, um alle Eindrücke und „View points“ besuchen und verarbeiten zu können.

Nach gut drei Wochen hieß es Abschied nehmen von Südafrika. Wir haben uns überall sehr wohl – und auch sicher – gefühlt. Wir trafen überall auf freundliche, hilfsbereite Gastgeber. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist herausragend, die klimatischen Bedingungen sehr angenehm. Wir freuen uns schon auf den nächsten Trip dorthin. Es gibt noch sicher viel zu sehen. Der Rückflug verlief problemlos und pünktlich, Ende Februar landeten wir wieder in Deutschland, der Frühling stand vor der Tür ….