Der Nach knapp vier Wochen heißt es Abschied nehmen von Neuseeland… haere ha Aotearoa.
Zuvor unternehmen wir von Christchurch aus noch einige Touren in das Umland. Eine führt uns zur Hafenstadt Lyttelton, die von einem Industriehafen geprägt ist. Verschiedene Wege führen dorthin, ein langweiliger durch einen Tunnel, einer über den Dyers Pass vorbei an den historischen Häusern Sign of the Tekahe and Sign of the Kiwi, einer durch den hübschen Badeort Sumner und somit nah entlang der Küste. Da Lyttelton und Sumner durch eine ebenfalls sehr reizvolle Strasse verbunden sind, ergibt sich ein herrlicher Rundkurs ohne Tunnel. Auf der Passstraße bieten sich immer wieder herrliche Ausblicke auf die tolle Landschaft und die beeindruckende Küste des Pazifischen Ozeans.
Auf der Sumner gegenüber liegendem Buchtseite erstreckt sich New Brighton. Ganz das Gegenteil des lebendigen, mondänen Sumner. Immer wieder sieht man recht trostlos aussehende Häuser trotz bester Strandlage, verlassene Geschäfte, irgendwie schon der erste Eindruck einer bildenden Geisterstadt. Wir fragen einen Passanten nach Hintergründen. Sein Antwort ist stockend, er erwähnt das Erdbeben von 2011. Später lesen wir, das insbesondere das Hinterland von New Brighton 2011 massiv durch Bodenverflüssigung der Erdoberfläche – und die ausgelöst durch das Beben – zu leiden hatte. Ein heimtückischer Treibsandeffekt, so stark, dass viele Häuser zerstört oder unbewohnbar aufgegeben worden sind. Dieses Phänomen eines starken Bebens ist uns nicht gegenwärtig.
Eine weitere Tour führt uns in 80 km entfernte Akaroa auf der Christchurch vorgelagerten Halbinsel. Ein beliebter Ausflugsort und Anlaufpunkt für Kreuzfahrtschiffe. Der Ort hat Stilelemente französischer Kolonialzeiten, die in der Ansiedlung französischer Kolonialisten vor ca. 150 Jahre zurückgehen. Noch ansehnlicher als der Ort selbst ist der dessen Anblick von einem der vielen ihn umgebenen Berge.
























