von der Waterfront zur Guten Hoffnung

Die Szene rund um die Waterfront erleben, zum Kap der Guten Hoffnung und rauf auf den Tafelberg sind eigentlich die drei Hauptattraktionen auf der To-do-Liste eines Kapstadt Besuchers. Auf den Tafelberg verzichten wir diesmal, zum einen ist es zu windig, zum anderen haben wir das ja schon vor 11 Jahren erlebt als wir das erste Mal in Kapstadt gewesen sind. Wir fahren stattdessen wieder auf den Signal Hill, wo man auch einen herrlichen Blick über die Stadt hat. Die Zufahrt ist nicht weit entfernt und mit dem Auto völlig problemlos- nur zum Sonnenuntergang soll immer einiges los sein. Man hat von oben einen tollen Blick auf den Tafelberg, die Waterfront, den Hafen, das DHL Stadion wo das WM Finale 2010 stattgefunden hat und nicht zuletzt auf Downtown und direkt vor einem das Bo Kaap Viertel mit seinen farbenfrohen Häusern.

Im Hafen liegt die AidaStella, mit der wir noch vor wenigen Wochen eine Kreuzfahrt durch das westliche Mittelmeer unternommen haben. An der Waterfront ist alles beim alten. Es herrscht buntes Treiben, ist aber alles anders als überlaufen wie wir es zuletzt in den europäischen Touristenattraktionen erlebt haben. Wir genießen einen kleinen Imbiss, schlendern einen wenig an den Lokalen vorbei, stromern durch die Malls und finden auch ein hübsches Sonnenkappi für HH. Jetzt läuft er mit den Springboks (Name der südafrikanischen Rugby Mannschaft) auf dem Kopf durch die Gegend. Vorher waren es die All Blacks – also die Neuseeländer auf der Mütze und somit die Erzrivalen der Springboks was den einen oder anderen Kommentar ausgelöst hat.

Am zweiten Tag in Kapstadt fahren wir über die Kap-Halbinsel zum Kap der Guten Hoffnung. Die malerische Strecke führt entlang der Küste von Camps Bay zunächst nach Houtbay und dann über den sensationellen Chapmans Peak Drive nach Simon Town. Diese Panoramastrasse ist für eine der tollsten Strassenabschnitte der Welt. Wir werden sie auch am nächsten Tag nochmal befahren. Am Kap gilt es zunächst einmal zu Fuß zum Leuchtturm hinaufzulaufen. Auf die Alternativen Shuttle per Kleinbus oder neuerdings Zahnradbahn verzichten wir. Letztere ist auch nicht in Betrieb. Der kurze Marsch nach oben ist zwar recht anstrengend, bietet aber immer wieder neue Blicke aufs atlantische Meer, das Kap und seine tollen Buchten und Strände. Es ist überraschend wenig los, man sieht den einen oder anderen AIDA Passagier, der an diesem Tag an oder von Bord geht, denn die AIDA hat Passagierwechsel in Kapstadt. Was wir vermissen sind die frechen Baboons, also die Affen, die bei unserem ersten Besuch des Kaps auf dem Parkplatz und dem Weg zum Leuchtturm ihr Unwesen getrieben haben. Neben dem Aufstieg zum Leuchtturm gibt es einen noch etwas weiter südlich gelegenen Punkt, wo das bekannte Schild für die Erinnerungsphotos immer regen Zuspruch findet. So kitschig das ist, wir lassen uns auch nochmal fotografisch festhalten …

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