Knysna – Perle der Garden Route

Knysna liegt im Herzen der Garden Route etwa auf halber Strecke zwischen Plettenberg und George. Die Stadt ist geprägt von der Lagune, die sich kurz vor der Mündung des Knysna Rivers in den Indischen Ozean auf etwa 20qkm2 erstreckt. Direkt hinter dem Ort ragen die Outeniqua Berge in die Höhe. Sie sorgen dafür, dass trotz der vielen Sonnentage ausreichend Regen fällt und Knysna den Anspruch eines Ortes der Garden Route gerecht wird. Nicht ausreichend geschah das im Juni 2017 als riesige Feuerwalzen im Ort zahlreiche Häuser abfackelten und sieben Einwohner in den Flammen starten . Die Wirtin unseres Guesthouses erzählt, dass alle Nachbarhäuser abbrannten und sie selbst nur mit viel Glück weitgehend verschont blieben.

Jetzt heißt es aber erst einmal zurückfahren in Richtung Plettenberg. Aufgrund des gestrigen Regens und der mäßigen Sicht haben wir das Naturreservat Robberg zunächst links liegen gelassen. Das holen wir heute nach. Wir parken vorm dem Gate, erwerben einen Tageszugang und genießen die tolle Sicht. Von hier aus wird auch ein Teil der Plettenberg Baie von den Sharkwatchern überwacht. Tatsächlich können geschulte, scharfe Augen aus der beträchtlichen Höhe Haie ausmachen und mit Funk und Sirenengeheule Badende auf die drohende Gefahr aufmerksam machen. Gut ein Dutzend Alarme gibt es zu dieser Jahreszeit im Wochenschnitt.

Zurück in Knysna statten wir zunächst dem Eastern Head einen Besuch ab, von dem aus man den besten Blick über den Einschnitt des Knysa Rivers hat. Zwischen den Klippen soll es gefährliche Strömungen geben, die schon so manchen Boot zum Verhängnis geworden sind. Auch heute noch besondere Voraussetzungen, wie zum Beispiel zwei Motoren für Segelboote, die erfüllt sein müssen, um die Durchfahrt anzugehen. Die verschiedenen Viewpoints bieten immer wieder wechselnde fantastische Blicke auf die Durchfahrt.

Weiter geht es um die Lagune herum nach Brenton-on-Sea mit herrlichem Strand und zum Margaret View, von der man den besten Blick über Knysna und die Lagune hat.

Beim Abendessen an der Waterkant haben wir dann wieder nicht zuletzt durch den Tipp unseres Gastgeber Kevin die richtige Location zum Abendessen gefunden. Im O Pescadore steht Venison und Prawn Curry auf dem Speisezettel. Das VenisonTrio setzt sich zusammen aus Gamsbock, Strauss und Kudu. Alles auf den Punkt richtig gebraten und genauso delikat wie das pikante Curry mit vielen, großen Prawns. Zum ersten Mal in diesem Urlaub treffen wir auf einem Lokal, wo schöne Außenplätze knapp zu sein scheinen. Aber Kevin hatte uns gesagt, wir sollen der Chefin einen schönen Gruß von Kevin ausrichten, was wir dann auch tun. Sie meint, das wäre das heilige Wort und schlagartig bekommen wir einen der besten Tische auf der Veranda. Essen, Wein, der herrliche Platz und die Gastgeber sorgen für einen rund um tollen Abend.

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