Winter raus, Sommer rein

Minus 10 Grad zeigt das Thermometer in München als es am Mittwochnachmittag per S-Bahn los geht. Das zwingt uns 2 dicke Jacken mitzuschleppen, da die Gepäckaufbewahrung im Münchner Flughafen Wucher ist. Das Gate ist im Terminal 2 und zwar in einem Satelliten. Den kennen wir nicht und dass es auf dem Münchner Flughafen sogar einen Shuttle Train gibt, ist uns gänzlich unbekannt.

Die Lufthansa Lounge ist gut besucht, dennoch können wir zwei bequeme Ledersessel für uns ergattern. Pünktlich sind wir beim Checkin und der freundliche Empfang mit Avionic und Snack im Lufthansa Airbus A350 – 900 hebt die Urlaubsstimmung zusätzlich. Etwas neidisch schauen wir auf den Schwester Flieger nach Kapstadt, der restlos ausgebucht 5 Minuten vor uns in die Luft geht und uns die Umsteigerei in Johannesburg erspart hätte.
Also folgen wir im großen Bogen quer über die Stadt dem südlichen Kurs, genießen das reichhaltige und vielfältige Essen, welches wieder keinerlei Wünsche übrig lässt. Der Service ist erstklassig, wir werden mit Namen angesprochen und immer wieder überredet, bei den kulinarischen Köstlichkeiten oder Drinks nicht Nein zu sagen. Voll gefuttert fällt das Schlafen dann doch schwer, zumal heftige Turbulenzen durch die bis in unsere Flughöhe reichenden Gewitterwolken gepaart mit vielen Blitzen und dem roten Aufflackern der Positions-Lampen auf den Flügeln hinter uns eine gespenstige und nicht gerade wünschenswerte Kulisse darstellen.

Nach exakt 10 Stunden Flug landen wir planmäßig in Johannesburg, müssen ewig auf unser Priority Gepäck warten, durch die Passkontrolle und einen endlos langen Gang durch den Flughafen zum Weiterflug zurücklegen. Mit South African Airlines geht es pünktlich weiter und gegen 11:30 Uhr erreichen wir das Ziel unserer Reise Kapstadt. Übrigens mit dem Tafelberg mal wieder in Wolken …Das Gepäck ist sofort da und der Schalter der Autovermietung schnell gefunden. So ganz einfach ist die Umstellung auf den Linksverkehr trotz gewisser Erfahrung dann aber doch nicht, aber der Ford Tiggo ist pflegeleicht und der Verkehr einigermaßen ruhig und wir kommen zügig voran. Zum Ziel Montagu sind es ja auch noch 180 km. Herma gelingt es, zunächst Apple CarPlay, dann die Navigation über Google Maps zu aktivieren und wir finden den Weg ohne Probleme. Mit jedem gefahrenen Kilometer wird der Verkehr ruhiger und die Landschaft eindrucksvoller. Das stilvolle MonteVista Boutique Hotel ist dann die verdiente Belohnung einer weiten Anreise.

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken …..

Hinterlasse einen Kommentar