Als nächste Etappe unserer Reise steht die geplante 10-tägige Kreuzfahrt von Sydney nach Neukaledonien und Vanuatu auf dem Programm. So geht es direkt am Circular Quai, also mitten in Sydney, an Bord der Celebrity Solstice.
Das Auslaufen in Sydney ist schon ein herausragendes Erlebnis. Bei herrlichem Wetter fahren wir vom Circular Quai und der Habour Bridge vorbei an der Opera durch die Bucht von Sydney hinaus in die Weiten des großen Pazifischen Ozeans.

Bildersammlung von der Ausfahrt…..
Dabei haben wir folgendes erlebt und beobachtetet…..
An den zwei folgenden Seetagen genießen wir nach den erlebnisreichen Tagen in Sydney ein wenig die Ruhe und die Annehmlichkeiten an Bord des Schiffes.
Nach ca. 60 Stunden Fahrzeit erreichen wir das zu Frankreich gehörige Neukaledonien mit seiner Hauptstadt Noumea. Wir schauen uns in den Straßen der sich positiv entwickelnden Stadt ein wenig um und fahren mit einem Bus entlang der schönen Strände.







Von Neukaledonien geht es weiter nach Mystery Island, welches zum kleinen Inselstaat Vanuatu gehört. Es ist eine circa 1 km lange, unbewohnte Insel, umgeben von herrlichen Stränden, in deren Mitte sich eine alte Graslandebahn für kleinere Flugzeuge erstreckt. Ausgestattet mit Badesachen gehen wir per Tenderboot an Land. Dort werden wir von einigen geschäftstüchtigen Einheimischen empfangen, die bereits vor den Kreuzfahrern zur Insel übergesetzt sind. Vom Schnorchelausflug am Korallenriff hin bis zum Spassfoto mit dem riesigen Kannibalentopf gibt es ein kunterbuntes Angebot, es sich auf der Insel gutgehen zu lassen. Wir genießen einfach nur ein schattiges Plätzchen am Strand, einen ausgiebigen Strandspaziergang und das herrliche Wasser, das so salzhaltig ist, dass man darauf liegen kann.
Am nächsten Tag ist Port Vila unser Ziel, die Hauptstadt Vanuatus. Wenn man von Bord geht, muss man sich durch ein scheinbar nicht nicht endendes Spalier von morgens aufgebauten Marktständen zwängen, deren Angebot zumeist aus chinesischer Billigproduktion an Kleidern, Schmuck und Reisesouvenirs besteht, die sich ständig wiederholen und unser Kaufinteresse nicht erwecken. Dazwischen wird man von einheimischen Taxi- und Minibusfahrern bedrängt, sich von ihnen zu den Hauptattraktionen der Insel kutschieren zu lassen. Wir treffen dabei zufällig zwei Australier aus Sydney und verhandeln gemeinsam einen Preis mit Alfred, der uns zu einem Culture Village, der Blauen Lagune und den Wasserfällen fahren wird. Mit dem Minibus geht heraus in die grüne, recht trockene Landschaft. Mittendrin biegen wir plötzlich auf einen provisorischen Parkplatz ab. Wir vier sind die einzigen Gäste der nun folgenden „Kulturveranstaltung“. Der Häuptling führt uns zum zentralen Platz, vor dessen Erreichen wir aber erstmal von ein paar mit Sperren ausgestatteten und laut aufschreienden Kriegern gehörig erschreckt werden. Wir merken aber bald, dass die Bewohner von Vanuatu nicht ohne Grund zu den freundlichsten und glücklichsten Bewohnern unserer Erde gezählt werden. In der nächsten halben Stunde erfahren wir viel vom Chief über die traditionelle Lebensweise und Tänze der Insulaner.
Es ist schon beeindruckend, mit welcher Herzlichkeit, Einfachheit und mit welchem Engagement die Präsentation erfolgt. Ähnliches erfährt uns bei der Blauen Lagune und den Wasserfällen. Wir besuchen zudem eine Familie (bestehend aus einer Mutter mit fünf Töchtern), die einige Früchte zur Erfrischung anbietet. Vielleicht sind sie tatsächlich – wie behauptet – Leidtragende des letzten verheerenden Zyklons, vielleicht aber auch Verwandte Alfreds, denen somit ein paar Dollar zugeschustert werden….
Nach dem abschließenden Besuch einer Kaffeerösterei und dem Genuss eines sehr aromatischen Arabica-Kaffees geht es zurück an Bord. Fazit: ein abwechslungsreicher Ausflug in ein armes, vom Tourismus abhängiges Land, dessen – all ihrerseits Problemen trotzende – freundliche und zufriedene Bewohner einen nachdenklich stimmen sollten.
An den folgenden zwei Tagen stehen noch die Loyalitätsinseln Mare und Lifou auf dem Programm. Leider spielt das Wetter nicht mit, es gibt immer wieder Regenschauer und die Inseln präsentieren sich so nicht wie gewünscht, sondern eher trist und langweilig. Wir unternehmen jeweils einen Ausflug auf die Insel, genießen aber auch die Annehmlichkeiten – insbesondere die der Küche – an Bord.


























