Wir haben uns gut eingelebt im Viertel. Das heißt Potts Point und ist eine kleine Halbinsel zwischen Woolloomooloo, Elisabeth Bay und Kingscross. In einer halben Stunde ist man zu Fuss durch den Botanischen Garten an der Oper oder Circular Quai. Sicherlich eins der besseren Quartiere in der Metropole. Viele Häuser haben Balkone mit exquisitem Blick auf die Bay. Es ist lebendig auf den Straßen. Aufgrund fehlender Hotels sieht man relativ wenige Touristen. Hier in Potts Point in der Wylde Street 3 haben wir unsere Airbnb Wohnung und dort und in der Macleary Street gehen wir einkaufen, Café trinken, essen, trinken…
Auf den Strassen ist eigentlich immer was geboten …

In den Restaurants muss man abends fast immer auf einen Tisch warten. Viele der Lokale befinden sich in der Hitliste von TripAdvisor auf den vordersten Plätzen für Sydney. Die Küche ist natürlich international. Manche Restaurantbesucher gehen total aufgestylt, andere in Shorts und Badelatschen zum Essen. Letzteres gilt insbesondere für die Männer. So haben wir in den diversen Lokalen nahezu vor unserer Haustür bereits die thailändische, indische, italienische und lokale Küche genießen dürfen. Übrigens ist es üblich, auch in die teureren Lokale seinen Wein mitzubringen. Beim BYO (bring your own) werden dann Weinkühler und Gläser gegen ein geringes Korkgeld gestellt. Vor jedem Lokal stehen in der Regel ein bis zwei Auslieferungsfahrer mit ihrem Fahrrad parat, um die Essen auch nach Hause zu liefern. Das gilt für Take-away Buden genau so wie für Feinschmeckerlokale. Ob wir das in Deutschland auch mal so ausgeprägt kriegen?
Bestens klar kommen wir mit unserem Supermarkt. Schließlich müssen wir immer für das Frühstück in den eigenen vier Wänden vorhalten. Die Preise für Lebensmittel sind nicht ganz so hoch wie in Neuseeland, aber alles ist doch noch wesentlich teurer war als bei uns in Deutschland. Heute Nachmittag ist für ein halbes Pfd. Butter, vier Brötchen und ein Muffin der stolze Betrag von 15 Aus$ oder 9€ fällig gewesen. Gewöhnungsbedürftig waren anfangs die Scanner Kassen. Doch inzwischen beherrschen wir das aus dem Eff-Eff. Es wird natürlich überall mit der Kreditkarte bezahlt.
Am Rande des Viertels in Wolloomooloo liegen einige Kriegschiffe der australischen Navy. Wir schauen von unseren Fenstern geradezu auf ihre Decks.Es regt sich aber so gut wie nichts an Bord, die Navy scheint auf Urlaub zu Weihnachten und zum Jahreswechsel zu sein. Lediglich die Beflaggung wurde akribisch am Neujahrsfeiertag angebracht.
















