Von den Kiwis zu den Kakadus

Heute geht es also mit Air Newsealand Flug 881 von Christchurch nach Sidney. Früh aufstehen (4Uhr morgens), Koffer verladen, Wohnung herrichten, ab zum Flughafen, Koffer Ausladen, Auto abgeben, selbst ist der Economy Class Tourist: Einchecken mit Pass am Scanner, Bordkarte und Gepäckbändchen selber drucken, letztere an den Koffern anbringen, diese auf das Rollband schleppen, wiegen, mit Laserpistole einscannen, ein letzter Gruß mit der Bitte am Zielflughafen, wieder aufzutauchen, das Gate suchen, für die Ausreisegenehmigung nochmal den Pass scannen, freundlich in die Kamera gucken, dann Rucksack auspacken für die Gepäckkontrolle, alle elektronischen Teile einzeln in die Kiste, trotzdem hinein in den Körperscanner, Arme hoch und trotzdem lächeln, denn es ist geschafft. Man selbst auch morgens gegen fünf…

Ein angenehmer Flug im vollbesetzten Airbus A320, die neuseeländischen Alpen grüßen ein letztes Mal im morgendlichem Sonnenlicht, dann zwei Stunden nur Wasser der Tasmanensee. insgesamt dauerte der Flug knapp drei Stunden, davon werden uns zwei Stunden als Zeitverschiebung gutgeschrieben, so dass wir gegen 8 in Sydney landen. Dann geht alles ganz schnell, so dass wir schon gegen 9:30 ausgestattet mit der neuer Vodafone SIM Karte bei unserer neuen Bleibe in Potts Point vor der Tür stehen und das nächste AIR BnB beginnt. Den in einer Zahlenbox in einer Plastiktüte in der Garage mit Nr. 9 versteckten Schlüssel suchen – schnell gefunden. Inzwischen haben wir ja Übung. Auch die Haustür bekommen wir schnell auf. Das Problem bereitet dieses Mal die Wohnung. Wir wissen zunächst nur, dass sie im 6.Stock liegt. Aber welche? Also nochmal im Netz suchen und schließlich werden wir bei der Wohnungsanzeige fündig. Aber das ist noch nicht des Pudels Kern, denn nun stehen wir vor einer Tür mit 2 Schlössern und einem Knauf… da gibt es viele Möglichkeiten, zumal Schlösser hier mal so und mal anders herum öffnen. Nach zahlreichen Versuchen, Simsalabim, drin!


Cooles Viertel, dieses Potts Point, erstmal die Gegend bis Kingscross erforschen. HH hat dabei die Gelegenheit zum Friseur genutzt. Netter Kerl, stammt ursprünglich aus dem Libanon.
Wenn man in Sydney ist, treibt es einen unweigerlich zur Harbour Bridge, zur Opera und zum Circular Kay. Auch wir können uns dem nicht entziehen… dort scheint alles seinen gewohnten Weg zu gehen, nichts, gar nichts weist auf die Feuerthematik hin. Krass!

Abends erhalten wir dann noch unerwarteten Besuch auf unserem Balkon…ein Gelbhauben Kakadu. Er tut so, als wäre das hier seine Wohnung, klopft immer wieder an die Scheibe. Nicht so scheu wie die Kiwis! Erst ein Stück Keks besänftigt ihn….

Besuch eines Gelbhauben Kakadus

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